Ammonhof, Dresden

Grundriss Die tropfenförmige Grundform des Gebäudes passt sich in die Grundstückssituation ein. Der schmalere Teil des Tropfens orientiert sich zum Ring. Im Zentrum des Gebäudes liegt ein großes Atrium, das Teile des Gebäudes von Immissionen freihält. Die umgebenden Flächen sind so kompakt wie möglich gestaltet. Bei dem Ammonhof handelt es sich um ein “Shell-and-core”-Projekt. Das bedeutet, dass für den Innenausbau der Büroflächen die Planer des jeweiligen Nutzers verantwortlich sind.
Fassaden Die Außen- und Innenfassaden sind klar, einfach und neutral gestaltet. Die Systematisierung der Fassaden erlaubte hochwertige Fassadendetails, einschließlich einer niedrigen, geschlossenen Brüstung, außenliegendem Sonnenschutz, öffenbarer Fenster mit Querkämpfern und einer außenliegenden Absturzsicherung. Die Elemente sind über die alle Außen-und Innenfassaden anwendbar.
Ökologie Das Gebäude ist ökonomisch und energiesparend konzipiert. Die Straßenfronten sind mit Dreifachverglasungen ausgestattet, alle Fenster können geöffnet werden. Die Haustechnik ist auf ein Minimum reduziert, kann aber individuell nachgerüstet werden. Die speicherfähigen Decken, Flachdecken auf Rundstützen, sind lediglich gespachtelt; das Atrium sorgt für passive Wärmegewinne.

TOUCAN-T Teppichboden: Stream (4.500 m²)

Projekt | Ammonhof, Dresden
Architekten | ingenhoven architects, Düsseldorf
Fertigstellung | 2008
Teppichboden | Stream (4.500 m²)